EBERLE:

Relais in der Gebäudetechnik.

Eberle-Relais

In der Gebäudeinstallationstechnik finden Leiterplattenrelais in Verbindung mit elektronischen Funktionseinheiten immer breitere Anwendung. Einfache Schalter und Lampen genügen vielfach nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Gebäudemanagement. Bewegungsmelder, Dämmerungsschalter oder Regensensoren sorgen beispielsweise dafür, dass Lampen bedarfsgerecht geschaltet werden oder Markisen einfahren. Als Ausgangsschalter für solche Einzelkomponenten, die Signale auswerten, werden fast ausschließlich Relais eingesetzt. Das Bild zeigt ein Ausgangsmodul des House-Control-Systems PHC, mit dem sich vielfältige Funktionen realisieren lassen. Dabei werden Relais eingesetzt, die konstruktiv auf den jeweiligen Lastfall abgestimmt sind.


So müssen in Büros Lichtbänder mit bis zu 20 parallelkompensierten Leuchtstofflampen oder mehrere Energiesparlampen über ein Ausgangsrelais geschaltet werden. Hier fließen im Einschaltmoment Ströme von mehreren 100A, die das Relais schadlos verkraften muss. EBERLE Controls bietet mit der modernen Netzrelais-Familie 429 für solche Lastfälle Typen mit speziellen Kontaktsystemen an – für mittlere Lampenlasten (bis 2500W) und Motorlasten z.B. ein Relais mit 1 Schließer und Silber-Zinnoxid-Kontaktsatz. Durch die besondere Anordnung wird eine große Relativbewegung der Kontakte zueinander realisiert, die dem Verschweißen vorbeugt.

Für extreme Einschaltströme bietet die Baureihe Wolfram-Vorlaufkontakte. Der mechanisch voreilende, hochschweißfeste Wolfram-Kontakt übernimmt die Einschaltstromspitze, der danach schließende Silber-Zinnoxid-Hauptkontakt führt den Dauerstrom bis zu 10A.
Die kleine Bauform erlaubt den Einbau in Unterputzdosen. Damit lassen sich leistungsfähige Einzelschalter mit Sensoren oder Tastern kombinieren.

Dr. Walter

Im Web publiziert - 10/2000

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