E. Dold & Söhne:

Kartenrelais mit zwangsgeführten Kontakten in praxisgerechter Sicherheitssteuerung

Sicherheitskartenrelais ist aus vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Zukunftsweisende Lösungen umfassen hoch entwickelte mechanische Bauteile, die mit Elektronik und entsprechender Software kombiniert sind.

Den Entwicklungsingenieuren von Dold ist es gelungen, ein anwenderfreundliches, industrietaugliches und praxisgerechtes Sicherheitssystem für die Aus- und Nachrüstung von Maschinen und Anlagen zu entwickeln. Das System bietet Einfachheit und Modularität bei gleichzeitiger Multifunktionalität, sowie Flexibilität und Sicherheit. Mit diesem System ist es gelungen, die Lücke zwischen bisherigen monofunktionalen Lösungen und Sicherheits-SPS zu schließen. Die üblichen Inbetriebnahme-, Service-, Diagnose- und Programmiertools, die jeweils an die entsprechenden Betriebssysteme angepasst werden müssen, entfallen bei diesem Sicherheitssystem. Kartenrelais mit zwangsgeführten Kontakten
Eine solche Entwicklung ist nur möglich, wenn entsprechend leistungsfähige Sicherheitsrelais zur Verfügung stehen. Daher ist das Augenmerk auf die hochbelastbaren, galvanisch getrennten, potenzialfreien Ausgänge gerichtet, die eine sichere elektrische Trennung gewährleisten.
Die in dem Gerät verbauten Sicherheitsrelais vom Typ OA 5611 und OA 5612 der Firma E. Dold & Söhne KG sind auf kleinste Baugröße von nur 51x30x14 mm komprimiert.
Dennoch sind die Kontakte für Dauerströme bis 8A ausgelegt. Das Sicherheitsrelais entspricht den Sicherheitsregeln ZH1/457 der Berufsgenossenschaften sowie der EN 50205 und allen relevanten VDE-Vorschriften.

Es verfügt wahlweise über vier bzw. sechs Kronenkontakte mit großer Relativbewegung. Damit ist eine besonders hohe Schaltsicherheit auch bei kleinen Schaltströmen gewährleistet. Weitere Merkmale, die das Relais auszeichnen:
50 Millionen Schaltspiele, niedriger Nennverbrauch von 0,6 W und ein sehr hoher Temperaturbereich von -25° bis +85° Celsius.

Vorteile auf einen Blick

  • industrietaugliches Sicherheitssystem offen für andere Systeme
  • Konfiguration geschieht einfach mittels Schraubendreher, durch Drehschalter ohne zusätzliche Softwaretools
  • das System ist zertifiziert nach Steuerungskategorie 4
  • Erweiterungen und Auswechselungen können vor Ort durch den Anwender ohne Neuprogrammierung mit Softwaretools oder Laptop geschehen
  • Standardmäßig hat das Sicherheitssystem galvanisch getrennte, potenzialfreie, zwangsgeführte, redundante Relaisausgänge bis 8A Dauerstrom und 250V AC Schaltspannung
  • Einfache Anbindung anderer Maschinenteile, z.B. mit Not-Aus an das System
  • CANopen und Profibus-DP-Anbindungen für die Übertragung von Status und Fehlerzuständen an übergeordnete SPS oder andere Steuerungen
Michael Spitzlei

Im Web publiziert - 11/2005


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