SCHLEICHER:

Mehr Sicherheit im Produktionsprozess.


Durch die Miniaturisierung von Relais mit zwangsgeführten Kontakten ist es jetzt möglich geworden, eine komplette Gerätefamilie von Sicherheits-Schaltgeräten, einheitlich in Gehäusen mit einer Breite von nur 22,5 mm zu entwickeln.

Das Spektrum dieser Sicherheitsschaltgeräte für Nennspannungen DC/AC 24 V teilt sich in Not-Aus-Relais, Zweihand-Schaltgeräte, Schutztür- und Ventilstellungsüberwachung auf. Die Produktfamilie erfüllt alle Anforderungen in dem sensiblen Sicherheitsbereich bis zur Sicherheitskategorie 4 nach EN 954-1. Ein Vertreter dieser neuen Generation ist unter anderem das SCHLEICHER Zweihand-Schaltgerät für den Schutz des Bedieners vor beweglichen Teilen an Pressen, Schneid- und Biegemaschinen oder Bearbeitungszentren. Das Zweihand-Steuergerät ist eine Logikeinheit zur Aufrechterhaltung der Sicherheitsfunktion von Zweihandschaltungen und zur Überwachung von beweglichen Schutzeinrichtungen. Es dient zum Schutz des gefährdeten Bedieners vor Gefahren durch bewegliche Teile.

Dieses Gerät entspricht nach DIN EN 574:1997 der Sicherheitsanforderung Typ III C und der Kategorie 4 nach EN 954-1. Der Einsatzbereich ist für wiederholtes Zuführen (Bestücken und / oder Entnehmen) von Hand in den Gefahrenbereich hinein zu sehen. Durch Aufbau und Funktion der Zweihandsicherung werden die Hände während des Arbeitsvorganges außerhalb des Gefahrenbereiches gehalten.
Die Sicherheitseinheit wird aus dem Bedienpult mit den Betätigungselementen und der Logikeinheit -dem Zweihandrelais gebildet. Das Zweihandrelais ist redundant und selbstüberwachend aufgebaut. Es überwacht die zwei Stellteile - Zweihandtaster auf die synchrone Betätigung * 0,5 s. Erfolgt keine synchrone Betätigung, erfolgt auch keine Freigabe. Zur Zweihandsicherung gehört auch die Benutzung beider Hände während des gleichen Zeitabschnittes, jede Hand an einem Stellteil, um die Zweihandschaltung zu bestätigen. Hierbei wird auch die Beziehung zwischen dem Ein- und Ausgangssignal, die Beendigung des Ausgangssignals und die Vermeidung einer versehentlichen Betätigung kontrolliert.
Ein erneutes Erzeugen des Ausgangssignals ist nur nach dem Loslassen der beiden Stellteile möglich. Im Gehäuse sind als Ausgangsfunktion 2 Schließer als Freigabekontakte und ein Öffner als Meldekontakt zwangsgeführt vorhanden. Der Grenzdauerstrom der Freigabestrompfade ist auf 6 A ausgelegt. Durch die technische Ausführung des Eingangskreises ist eine Quer- und Erdschlussüberwachung vorhanden.
Mit je einem Schließer- und Öffner-Kontakt werden die zwei Handtaster an das Zweihandrelais angeschlossen. Die Schützkontrolle ist über einen Rückführkreis möglich. Ein Durchschalten der Freigabekontakte erfolgt nur, wenn der Rückführkreis geschlossen ist und beide Stellorgane richtig betätigt sind.

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